myspace.com
Unterschied zwischen Myspace und Facebook

Facebook und Myspace sind zwar beides soziale Netzwerke, unterscheiden sich aber in ihrer Ausrichtung: Facebook versucht, möglichst alle Lebensbereiche “abzudecken”, indem man z.B. die verschiedensten Sachen “mögen” kann.

Myspace ist inzwischen eher eine Plattform für Musiker/Bands, die sich so mit anderen vernetzen können. Außerdem versucht Facebook seriöser zu wirken, da es ja keine Profilanpassung im Sinne von Gestaltung gibt. Und die Leute bei Facebook geben meistens ihre richtigen Namen an, bei Myspace jedoch nicht.

Bei Myspace ist es möglich während des Chattens seine Lieblingsmusik in einer Playlist laufen zu lassen, daher kann man Myspace auch als Musikserver nutzen, diese Funktion fehlt Facebook.

Große Pläne für Myspace

Im Erfolgsfilm “The Social Network” spielte Justin Timberlake den Internet-Unternehmer Sean Parker, jetzt gehören ihm Teile von myspace. An sein Investment knüpft der Popstar große Erwartungen und Pläne.

Wie sein Manager Johnny Wright verlauten ließ, plane der 30-Jährige eine myspace-Talentshow à la “X-Factor”. Gegenüber dem “Hollywood Reporter” sagte Wright: “Ob es ein Talentwettbewerb oder etwas ähnliches wird, müssen wir noch ausarbeiten. Auf jeden Fall wollen wir damit wieder das Interesse der Musikindustrie wecken, sich all die talentierten Menschen auf myspace auch wirklich anzusehen.”

Timberlake habe ihm bereits eine E-Mail geschickt mit den Worten: “Mir ist schon ganz schwindlig vor lauter Ideen. Ich muss mit Dir sprechen.” Ende Juni kaufte die US-Firma Specific Media das Online-Netzwerk für 35 Millionen Dollar und kündigte bereits in einer Pressemitteilung an, dass Miteigner Justin Timberlake eine wichtige Rolle für die kreative Weiterentwicklung der Plattform spielen werde.

Wird Justin Timberlake der neue Zuckerberg?

Der US-Popstar und Schauspieler Justin Timberlake macht jetzt auf Mark Zuckerberg. Der 30-Jährige will das marode soziale Netzwerk MySpace aufmischen. Eine klare Kampfansage an den Facebook-Boss.

Wie man sich als Netzwerk-Chef fühlt, damit hat Timberlake durchaus Erfahrung – zumindest schauspielerische.

Der Popstar mimte den Erfinder des Musikportals Napster und Facebook-Mitgründer Sean Parker in dem Facebook-Film „The Social Network“.

Der Flop mit Myspace.com

Die News Corp. von Medienmogul Rupert Murdoch muss sich nach anhaltenden Verlusten vom einst weltgrößten Online-Netzwerk MySpace trennen.

Der neue Besitzer ist die weithin unbekannte Online-Werbefirma Specific Media – bei der sich auch Timberlake engagiert.

Die kalifornische Werbefirma zahlte mit 35 Millionen Dollar nur einen Schnäppchenpreis für MySpace – den Großteil sogar in Aktien. Murdoch hatte 2005 noch 580 Millionen Dollar bezahlt.

Justin Timberlake wird mit einem sechsköpfigen Team „rund um die Uhr“ an neuen Ideen für das Portal arbeiten.

Der Ort ist durchaus mondän: Das Entwicklungsbüro liegt im schicken Beverly Hills.

In zwei Monaten soll die Strategie vorgestellt werden, mit der man die Website wieder auf Vordermann bringen will.

Traurige Myspace-Geschichte

Murdoch hatte MySpace 2005 für aufsehenerregende 580 Millionen Dollar geschluckt und danach massiv in die Weiterentwicklung der Online-Plattform investiert.

Am Anfang rechnete sich das Geschäft auch durch einen lukrativen Vertrag mit dem Internetkonzern Google. Unter der Regie von Murdochs News Corp. häufte das Netzwerk später aber immer höhere Verluste an.

Die MySpace-Nutzerzahlen stagnierten bei etwa 100 Millionen, während der jüngere Rivale Facebook vorbeizog und mittlerweile geschätzt zwischen 600 Millionen und 700 Millionen Mitglieder hat.

Nach Daten des Marktforschers Comscore besuchten im Mai 157,2 Millionen Nutzer allein in den USA das Facebook-Portal. Dagegen musste MySpace mit 34,8 Millionen auskommen – ein kräftiger Einbruch von in der Spitze einmal 75,9 Millionen Nutzern im Monat.

Diese goldene Zeit war Ende 2008.

Auch ein Umbau hin zu einer Unterhaltungsplattform half letztlich nichts.

Weil mit den Nutzern auch die Werbekunden abhanden kamen, mussten die MySpace-Mitarbeiter schon einige Sparrunden mitmachen.

Nach Informationen des „Wall Street Journals“ verlieren mit dem Verkauf noch einmal die Hälfte der zuletzt 500 Beschäftigten ihren Job. Vor zwei Jahren hatte MySpace noch 1400 Mitarbeiter.

Eigentlich hatte die News Corp. mit dem Verkauf von MySpace noch 100 Millionen Dollar erlösen wollen, allerdings sollen am Ende diverse Bieter abgesprungen sein.

Besonders bitter: Für den Börsenkandidaten Facebook kursieren Firmenwerte von 50 Milliarden bis 100 Milliarden Dollar.

Das gewisse Etwas an Myspace.com

Hat man sich ein wenig mit der Seite vertraut gemacht, ist einem bestimmt schon aufgefallen, dass überall das Abspielen von Medien angeboten wird.  Ich möchte euch hier erklären wie das erstellen, bearbeiten und abspielen einer Playlist funktioniert.

Eine Playlist erstellen, bearbeiten und abspielen

Ist man auf der Seite vom Profil,

befindet sich in der linken Leiste

der Link „Playlisten“.

Öffnet man diesen Link,

sieht man auf der linken

Seite das Schreibfeld

 „Neue Playlist erstellen“.

Tippt man auf dieses Feld,

kann man seine Playlist

umbenennen (in diesem Fall

hab ich den Namen „Tumblr“

 gewählt).

Klickt man auf Ok öffnet sich die neue, noch leere Playlist. Über der Playlist zeigts nun eine Suchleiste an bei der man nach Bands oder Songs suchen kann.

Nach dem Eingeben werden nun die Suchergebnisse angezeigt.

Hat man das gefunden was man gesucht hat, geht man auf das weiße Dreieck, auf Abspielen und  schon ist das Lied in der Playlist. 

Die Playlist öffnet sich automatisch in einem neuen Fenster, nun kann man sich das Lied aussuchen, dass man gerne Anhören möchte.

Anmeldevorgang bei Myspace

Wer sich bei Myspace.com anmelden möchte kann entweder auf den gelben Button mit der Schrift „Kostenlos registrieren“ (1) gehen oder wer schon ein „Facebook“-Mitglied ist kann darunter auf „mit Facebook verbinden“ (2) gehen.

Hat man dann auf den ersten Button geklickt und die neue Seite hat sich geöffnet, ist man keine Minute mehr von der kostenlosen Mitgliedschaft entfernt.  


In dem Registrierfeld gibt man als erstes an, als was man in dem Profil vertreten sein möchte. Man kann sich entscheiden zwischen Standard, Band, Comedian und Filmemacher. Hier wird es besonders deutlich, dass Myspace.com besonders für Personen interessant ist die mit den verschiedensten Medien im Alltag zu tun haben. Desweiteren gibt man wie üblich auf Social Media-Seiten den Namen, die E-Mail-Adresse, ein Passwort, das Geschlecht und ein CAPTCHA-Text als Spamschutz ein. Falls man seine Band anmelden möchte, wird man nach dem Bandnamen, dem Genre und dem Label gefragt. Gleich bleibt die Frage nach der E-Mail-Adresse, einem Passwort und dem Captcha-Text.

Hat man das hinter sich gebracht, kann man nun sein Profil auf den neusten Stand bringen und zum Schluß werden die ersten Freundschaften geschlossen.

 

Als 2003 myspace.com einen Boom auslöste

Als myspace 2003 in seiner jetzigen Form von Tom Anderson gegründet wurde, löste es einen regelrechten Boom bei den Sozialen Netzwerken aus.

Konkurrenzseiten wie die damalige Schulfreunde-Community Classmates.com hatten seitdem nur noch den Status einer Randerscheinung. Myspace hatte anfangs 230.000 neue Mitglieder täglich, was dahin ging, dass am 19.September 2009 267.914.915 Mitglieder bei myspace angemeldet waren. Trotzdem wurde das Unternehmen im Juli 2005 für 580 Millionen US-Dollar an den Medienkonzern News Corporation verkauft.  

Einst verfolgte myspace die gleichen Ziele wie Facebook, doch mittlerweile liegt der Schwerpunkt bei der Musik. Daher findet man vor allem Musiker und Bands in der Community, da auch das Veröffentlichen von Videos und Songs ein Kinderspiel ist und das Verbreiten ohne weitere Bemühungen klappt.

Seit 2008 als myspace den Platz mit den meisten Mitgliedern an Facebook abgeben musste, versucht man sich verstärkt von Facebook abzugrenzen. Seitdem legt man mehr Wert auf das Finden von neuen Kontakten und besonders das Entwickeln einer neuen Identität, da es bei myspace weniger um das reale Leben geht. Weiterhin hohe Priorität haben die Optionen Musik hören, Spiele spielen und Videos schauen.

Trotz dieser Veränderung war es nicht möglich die sinkenden Mitgliederzahlen zu stoppen, daher mussten im Januar dieses Jahres 500 Mitarbeiter entlassen werden und der deutsche Standort, mit 30 Mitarbeitern komplett schließen. Im Juni 2011 verkaufte News Corp. myspace für 35 Millionen US-Dollar an Specific Media aus Kalifornien.

Heutzutage sind “nur” noch 63 Millionen User in myspace aktiv.

myspace.com - die Plattform für die Musik-Szene

Im Rahmen der Wahlpflichveranstaltung “Innovative Marketingmethoden” werde ich mich mit dem Sozialen Netzwerk myspace.com beschäftigen und euch regelmäßig auf tumblr. über Neues und Fakten berichten.